5 Schritte zur Entwicklung Ihres technischen Produkts


 
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01-5 step per sviluppare il tuo prodotto tecnologico

Sie träumen schon von Ihrer grandiosen App oder Ihrem demnächst zu realisierenden Programm... und jetzt? Ob Sie ein Entwickler, ein CEO, ein Produkt-Manager oder ein brillanter Startupper sind, um Ihren Entwurf in ein Stück funktionierende Technik umzuwandeln, brauchen Sie Know-How und viel Leidenschaft.

Das ist keine unmögliche Mission, jedoch wird es auch nicht einfach werden.

In dieser von Technik und Innovation durchtränkten Welt wollen viele Unternehmer Ideen finden, um neue Produkte zu entwickeln.


Sehr oft jedoch ist das eine entmutigende Unternehmung.

Aber keine Angst.

Sie müssen den Prozess einfach nur in Phasen einteilen und dann Schritt für Schritt vorgehen. Und zwar so:

5 Schritte um Ihr technisches Produkt zu verwirklichen und den Markt in Staunen zu versetzen


1.Definieren Sie klar Ihr Produkt und Ihre Ziele

Bevor Sie auch nur eine Codezeile schreiben, müssen Sie ein bisschen recherchieren.

Gibt es Ihre Idee schon? Wer sind Ihre Wettbewerber und welche Eigenschaften hat deren Produkt? An welche Art von Kunden richtet es sich?

In einem schon überfüllten Kontext vorzugehen, kann demotivierend sein, aber wenn Ihre Idee wirklich etwas Neues auf den Markt bringt, können Sie sich gut positionieren und auch in kurzer Zeit erfolgreich sein. Der nächste, noch wichtigere Schritt: Gibt es eine momentane Nachfrage nach Ihrer App? Und würde diese sie erfolgreich befriedigen?

Sehr oft, noch vor dem Schreiben der Codes und der Verwirklichung des Prototyps, ist der wichtigste Schritt, sich an das eigene Netzwerk von Freunden und Verwandten zu wenden und zu fragen: "Das ist mein Kernkonzept. Was hältst Du davon? Ist es gut veranschaulicht? Ist es verständlich? Würdest Du es verwenden?"

Erstellen Sie ein Dokument und spezifizieren Sie jedes Detail Ihres Produktes, einschliesslich Eigenschaften, Funktionen, Masse, Preis und Zielgruppe.

Denken Sie daran, dass diese Phase - der Produktentwicklung - nichts anderes ist als ein Abwägen zwischen dem Drängen nach neuen Horizonten und dem Eingehen von Kompromissen. Wie im Leben, kann man nicht alles haben.

Wenn Sie zum Beispiel neue technische tragbare Produkte entwickeln, ist es wahrscheinlich, dass die geringen Masse Ihre höchste Priorität darstellen. Das bedeutet jedoch, andere besondere Eigenschaften wie die Leistung oder die Batterielaufzeit zu opfern.

Ein Beispiel für einen berühmten "Kompromiss" ist die Entscheidung von Steve Jobs, die Tastaturen bei den mobilen Geräten zu entfernen. Gleichzeitig insistierten jedoch andere Produktdesigner, dass ein physisches Medium als Tastatur unverzichtbar wäre. Jobs jedoch hat gefühlt, dass die Optik und ein grosser Bildschirm einer realen Tastatur vorzuziehen waren. Dieser Kompromiss war weise und gleichzeitig revolutionär und hat die Beschaffenheit der mobilen Geräte radikal verändert.

 

2.Stellen Sie einen Ingenieur ein, um die Elektronik zu planen

Wenn dann alles für den Abflug bereit ist, müssen Sie einen Konstrukteur auswählen, um zum Flug anzusetzen.

Daran zu denken, es alleine zu wagen und dabei zu improvisieren, ist nicht produktiv.

Kosten, Haltung und Geschwindigkeit für die Markteinführung sind Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Es ist immer verlockend daran zu denken, ein solches Projekt mit der Do-it-yourself-Methode anzugehen, aber so schnell wie möglich in den Handel zu kommen kann sich hinsichtlich des Erfolgs der Idee als kritisch herausstellen.

Externe Hilfe zu rekrutieren ist oft die Karte, auf die Sie setzen sollten.

Ein Ingenieur für Elektronik sollte zuerst die technischen Eigenschaften festlegen und die notwendigen Bauteile auswählen (Microchips, Display, Sensoren), und sich dabei auf die für Ihr Produkt gelieferten Spezifikationen und Anforderungen stützen. Seien Sie nicht überrascht, wenn es notwendig wird, bei diesem Schritt einige dieser berühmten Kompromisse einzugehen. Nach der Auswahl der Bauteile wird der Ingenieur alles auf einer Platine miteinander verbinden und je nach Projekt kann er sogar auf Simulationen am Computer zurückgreifen, um die Funktionsfähigkeit zu testen.

 

3. Herstellung des Prototyps

Im Allgemeinen setzt sich ein Produkt aus 3 grossen "Bausteinen" zusammen: Hardware, Firmware und Software.
Die Hardware ist Ihr eigentliches physisches Produkt, die Firmware ist das Programm, das es funktionieren lässt und die Software ist das Programm, das die Schnittstelle mit dem Endbenutzer bildet (App, Webseite, Cloud-Portal,....).
In der Regel werden sie parallel entwickelt, um sich gegenseitig kontinuierlich auf den neuesten Stand zu bringen und sich an die jeweiligen Anforderungen anzupassen, die während der Ausführung aufkommen, wie zum Beispiel eine grössere Speicherkapazität, zusätzliche LEDs, etc.

Jeder Schritt benötigt unterschiedliche Kompetenzen und Ausrüstungen, weswegen es normalerweise notwendig ist, mehr als einen Partner zu haben, oder einen mit allen notwendigen Kompetenzen zu finden.

Für den Teil Software/Benutzerschnittstelle, oder wenn Sie und Ihr Team herangehen, das Framework der APP aufzubauen, können Sie zum Beispiel viel Zeit (und Geld!) sparen, wenn Sie für Sie relevante Anwendungsschnittstellen (API) finden, die direkt integrierbar sind.

Wenn Sie einem Investor oder einem anderen Team (technisch nicht so bewandert wie Sie!) erklären müssen, was eine API ist, können Sie sagen, dass es eine einfache Art für die Anwendungen ist, die verschiedenen internen Prozesse Ihres Produktes direkt und blockweise abzuwickeln. Wenn zum Beispiel Ihre App eine Shopping-Funktion braucht, ist es das Beste, ein schon ausgearbeitetes System von einem Wiederverkäufer im Internethandel zu nutzen. Unnötig, das Rad neu zu erfinden, wenn eine API Sie dahin bringen kann, wo Sie hin müssen.

Ihr Ingenieur für Elektronik kreiert parallel Design-Dateien und danach verwirklicht er einige Testeinheiten. Der elektronische Prototyp kann in zwei Momenten kaputtgehen: Bei der Herstellung der PCB (Leiterplatte) oder während der ersten Tests. Lassen Sie daher eine ausreichende Anzahl davon herstellen, in der Regel mindestens 3-5.

 

4. Bewertung, Programmierung und Bestandsaufnahme

Entwickler und Projekt-Manager wissen, dass der Weg, ein neues Produkt in die Realität zu bringen, mit Pannen und technischen Problemen gepflastert ist.

Um die physiologische Verspätung zu minimieren, die diese Konfrontation mit der Realität mit sich bringen kann, ist es wichtig, das Produkt vor, während und nach seiner Entwicklungsphase zu testen. Automatische oder Langzeittest durchzuführen, kann Ihnen helfen, die Stabilität des Endprodukts zu verbessern und zusätzlich dazu eine profunde Kenntnis darüber zu bekommen wie, wann und warum die Dinge nicht funktionieren (und folglich, was noch wichtiger ist, wie man das Konzept anpassen kann!).

Nach dem Erhalt der zusammengesetzten Platte ist es an der Zeit zu sehen, ob es funktioniert! Es ist eine gute Strategie, zuerst die Leistungen dessen zu bewerten, was nicht in die Planung des Designs fällt, wie zum Beispiel das Energiemanagement. Dann geht es weiter mit der Programmierung der Details.

Einige Probleme, die während der Programmierung bei der Elektronik aufgetreten sind, müssen in der darauffolgenden Version der PCB gelöst werden. Die Hoffnung ist natürlich die, dass es keine Probleme gibt, auch wenn das in der Realität praktisch nie vorkommt.

Ein Ingenieur für Design wohnt der Entwicklung einer unzähligen Anzahl von technischen Produkten bei und es passiert nicht ein einziges Mal, dass die erste Version gleich mit der Endversion übereinstimmt! Das ist immer so, wenn ein neues, nicht banales Produkt erschaffen wird.

Es wird notwendig sein, vielfältige Überarbeitungen zu bewerten, zu planen und zu testen, bevor man ein einsatzbereites Produkt bekommt. Im Allgemeinen entsteht ein gutes Produkt nach 2-3 Zyklen des Prototypings.

 

5. Entwicklung der Verpackung

Wenn Ihre technische Idee endlich Realität geworden ist, dann ist der Moment gekommen, sie zu verkaufen! Wie bei jedem Produkt ist es wichtig, wo sich Ihre Kunden befinden. Wenn es sich um ein Produkt handelt, das für den Einzelhandel bestimmt ist, dann stehen Ihre besten Kunden vor den Schaufenstern der Geschäfte. Wenn Sie hingegen eine B2B-Anwendung für eine spezielle Industriebranche entwickelt haben, ist es zweckmässiger, den richtigen Handelskanal zu finden.

Dies ist auch ein Schritt, der parallel zur Entwicklung der Elektronik durchzuführen ist. Wenn die Optik für Ihr Produkt entscheidend ist, dann müssen Sie einen talentierten Industriedesigner einstellen, um sicherzustellen, dass Ihr Produkt auch vom optischen Standpunkt aus ansprechend ist.

Wie bei der Elektronik wird es auch in diesem Fall mehrere Versuche geben, eine massgeschneiderte Verpackung zu erhalten, um den Markt in Staunen zu versetzen. Die Dinge werden kompliziert, da man verschiedene Technologien für die Prototypen (3D-Drucker) und für die Produktion verwenden kann. Wenn jedoch das Aussehen keine erhöhte Priorität hat, können Sie, wenigstens zum Anfang, daran denken, eine Standardverpackung zu verwenden.

Kämpfen Sie niemals um Perfektion, wenn Sie Ihr Produkt entwickeln.

Das Ziel ist es, es schnellstmöglich auf den Markt zu bringen, um erste Verkaufs-Feedbacks zu bekommen. Danach sind Überarbeitungen notwendig, die all das einschliessen, was Sie aus den anfänglichen Verkäufen gelernt haben, bevor Sie in die Serienproduktion gehen.

Erst nachdem der Markt sein Wohlgefallen gezeigt und positiv reagiert hat, können Sie wirklich daran denken, grosse Stückzahlen zu verkaufen und ein gewinnbringendes Produkt zu besitzen.

 

Verwandeln Sie Ihre Idee in einen Prototyp

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